Mein Name ist Martin Geiger, geboren 1972. Seit mehr als 23 Jahren arbeite ich als Berater in der Region Frankfurt am Main, doch meine eigentliche Heimat ist seit meiner Kindheit das Allgäu. Die Berge, die Wälder und die weiten Landschaften haben mich schon früh geprägt und standen in starkem Kontrast zu dem häufig schnellen, fordernden beruflichen Alltag in der Stadt.

Stress wirkt sich auf den Organismus ebenso stark aus wie körperliche Belastung. Übersäuerung, Spannungen und Schlafprobleme sind nur einige der möglichen Auswirkungen. Ein guter Freund von mir, der als Psychotherapeut arbeitet, bestätigte diese Beobachtungen aus seiner Praxis. Er behandelte viele Patienten erfolgreich, indem er ihnen half, ihre Geschwindigkeit im Alltag bewusst zu reduzieren. Oft waren es gerade die kleinen Veränderungen im Tempo, die langfristige Besserung brachten.
Diese Erkenntnisse haben meinen eigenen Ansatz geprägt. Langsames Wandern ist weit mehr als ein gemütlicher Spaziergang. Es ist eine Form der Achtsamkeit, die den Menschen auf allen Ebenen beruhigt: körperlich, mental und emotional. Wer sich darauf einlässt, erlebt häufig schon nach kurzer Zeit eine spürbare Entlastung.
Wenn du dich in diesen Beschreibungen wiederfindest und in der Gruppe dein Wohlbefinden steigern möchtest, freue ich mich auf unsere gemeinsame Zeit in der Natur. Jede Wanderung ist eine Einladung, wieder bei sich selbst anzukommen und mit einer Klarheit nach Hause zu gehen, die im schnellen Alltag oft verloren geht.

Als begeisterter Kletterer und Bergsteiger habe ich stets viel Zeit in der Natur verbracht. Irgendwann reifte der Wunsch, meine Erfahrung zu vertiefen und professionell weiterzugeben. So absolvierte ich die Prüfung zum DAV-Wanderleiter. Auf vielen geführten Touren beobachtete ich immer wieder ein ähnliches Muster: Viele Menschen sind es gewohnt, sich schnell zu bewegen, große Schritte zu machen und gewissermaßen vor dem Alltag davonzulaufen. Dieser Drang zur Geschwindigkeit führt jedoch häufig dazu, dass Körper und Geist überfordert werden. Gelenk- und Rückenschmerzen, muskuläre Beschwerden und innere Unruhe sind die Folge.
